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Dr. med. Michael Franz
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Dr. med. Michael Franz

Krankheitsbilder · Helicobacter pylori - Infektionen

Helicobacter pylori - Infektionen

Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das verschiedene Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt verursachen kann.
Die Infektion erfolgt oral – oral oder fäkal – oral.
Die Durchseuchung der Bevölkerung nimmt mit dem Lebensalter zu. Helicobacter pylori ist in der Lage sich vor der Magensäure zu schützen, indem es Ammoniak bildet und so die saure Umgebung neutralisiert.

Es bildet einen Stoff, der in den Stoffwechsel der Magenschleimhautzellen eingreift und dadurch zusätzlich die Produktion der Magensäure verstärkt. Das führt zu einer chronischen Entzündung. Außerdem sondert es Giftstoffe (Toxine) ab, die direkt die Magenschleimhaut angreifen. Dadurch können Geschwüre auch ohne vermehrte Produktion von Magensäure entstehen.

Helicobacter pylori ist die Ursache von bis zu 90% aller akuten und chronischen Magenschleimhautentzündungen. Wird es nicht behandelt, bewirkt es eine lebenslange Entzündung.

Bei einem Magengeschwür (Ulcus ventriculi) sind bis zu 80% der Patienten mit Helicobacter pylori besiedelt. Durch eine gezielte H.p.-Eradikationstherapie heilen die Magengeschwüre fast immer ab.

Ungefähr 90% der Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus duodeni) gehen auf eine Helicobacter pylori – Infektion zurück.
Auch diese heilen durch eine gezielte H.p.-Eradikation ab.
Das Bakerium greift massiv die Magenschleimhaut an und führt so zu schweren Veränderungen. Das Krebsrisiko durch Helicobacter steigt ungefähr um das Fünffache an. Als Folge davon können auch niedrigmaligne MALT- Lymphome (eine Form des Magenkrebs) entstehen.

Bei Kindern führt Helicobacter pylori immer zu einer chronischen Gastritis. Geschwüre kommen erst ab dem Schulkindalter vor.

Die Diagnosesicherung der durch Helicobacter pylori verursachten Magenerkrankungen erfolgt endoskopisch mittels Gastroskopie und histologischer Untersuchung dabei entnommener Gewebeproben.


Therapie der Wahl ist die Eradikationsbehandllung

1
Französiche Tripple Therapie - über 7 Tage
PPI (2 x 1 Standarddosis/Tag)
Clarithromycin (2 x 500 mg/Tag)
Amoxicillin (2x 1000mg/Tag)

2
Italienische Tripple Therapie – über 7 Tage
PPI (2 x 1 Standarddosis/Tag)
Clarithromycin (2 x 250 mg/Tag)
Metronidazol (2 x 400 mg/Tag)
PPI = Protonenpumpenhemmer

Bei blutendem Geschwür kann eine Infusionstherapie mit PPI, Amoxicillin und Metronidazol erforderlich sein.

Zur Behandlung von Kindern wird eine Tripple-Therapie mit PPI, Amoxicillin und Clarithromycin empfohlen.

Bei niedrigmalignen MALT-Lymphomen des Magens führt die Eradikations-behandlung bei 80% zur Heilung.

13C-Atemtest und HP-Antigennachweis im Stuhl sind in der Primärdiagnostik der durch Helicobacter pylori verursachten Erkrankungen des Magens nicht ausreichend.

Je nach Schweregrad der Gastritis können beide jedoch zur Erfolgskontrolle der H.p.- Eradikation eingesetzt werden.
 

Krankheitsbilder

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Akute Gastritis

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Akuter Analprolaps

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Analfissur

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Analvenenthrombose

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Chronische Gastritis

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Colitis ulcerosa

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Darmkrebs
(Kolonkarzinom/ Rektumkarzinom)

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Fruchtzuckerunverträglichkeit
(Fructosemalabsorption)

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Gastroösophageale
Refluxkrankheit

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Grippe (Influenza) und
Grippe-Impfung

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Haemorrhoidalleiden

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(Laktoseintoleranz)

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Periproktitischer Abszess / Fistel

 

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Bitte beachten Sie, dass diese Informationen nicht zur Selbst- diagnose oder zur eigenen Behandlung dienen sollen, und auf gar keinen Fall eine ärztliche Beratung ersetzen können.