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Dr. med. Michael Franz
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63906 Erlenbach

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Telefax (09372) 72660

Dr. med. Michael Franz

Untersuchungen · Gastroskopie

Gastroskopie (Magenspiegelung)

Die Gastroskopie ist die genaue Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit Hilfe eines flexiblen Endoskops.

Dabei können die Ursachen von Beschwerden des oberen Verdauungstraktes festgestellt und krankhafte Veränderungen frühzeitig erkannt werden. Solche Beschwerden sind häufig Bauchschmerzen, Sodbrennen, Speiseröhrenentzündungen (Refluxösophagitis), Magenentzündung (Gastritis),
Säurerückfluss (Reflux bei Kardiainsuffizienz), Zoeliakie (Sprue), Blähungen, Durchfall, Helicobacter pylori – Infektionen, aber gelegentlich auch ein Magen-Karzinom als Ursache der Magenschmerzen.

Vor der Untersuchung wird dem Patienten auf Wunsch im Endoskopiezimmer eine Beruhigungsspritze gegeben, die auch gleichzeitig den unangenehmen Würgreiz unterdrücken kann.

Während der Gastroskopie wird das Endoskop durch die Mundhöhle in die Speiseröhre und weiter in den Magen vorgeschoben, sowie durch den Magenpförtner (Pylorus) in den Zwölffingerdarm (Duodenum), den oberen Anteil des Dünndarms.

Zur übersichtlichen exakten Beurteilung wird gleichzeitig etwas Luft durch das Endoskop eingeblasen, welche aber bei Untersuchungsende teilweise wieder abgesaugt wird.

Während der Spiegelung können über einen Arbeitskanal des Endoskops Gewebeproben mit einer kleinen Zange entnommen werden.

Diese Gewebeentnahme ist schmerzfrei. Sie wird bei fast allen Untersuchungen durchgeführt, da man dadurch schnell abklären kann, ob in der Schleimhaut eine Besiedelung mit dem Bakterium Helicobacter pylori vorliegt. Dieses Bakterium kann die Ursache von Magenschleimhautentzündungen, Geschwüren und sogar Magentumoren (Malt-Lymphom) sein.

Zur Vorbereitung auf die Untersuchung muss der Patient nüchtern sein.

Das bedeutet mindestens 10 Std. vor der Spiegelung nichts mehr essen, nichts mehr trinken und nicht mehr Rauchen ! , sonst ist eine gute Beurteilung der Schleimhäute nicht möglich und es steigt das Risiko für Komplikationen.

Wenn der Patient für die Dauer der Untersuchung eine Beruhigungsspritze wünscht, ist er nach der Untersuchung für 24 Std. nicht verkehrstüchtig.
Er muss dann von einer Begleitperson abgeholt werden.
 

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