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Krankheitsbilder · Analvenenthrombose
Analvenenthrombose
Bei den Analvenenthrombosen handelt es sich um spontan auftretende Blutgerinsel in den subkutan oder subanodermal verlaufenden Venen der äußeren Analregion. Sie kommen relativ häufig vor, bei Männern etwa doppelt so oft wie bei Frauen.
Synomyme sind auch Perianalthrombose, Analthrombose und Analrandthrombose.
Entstehung ungeklärt, eventuell durch übermäßiges Pressen bei der Defäkation, fraglich jahreszeitenabhängig
Lokalisation Analvenenthrombosen treten als knotige Gebilde am Analrand auf, selten im Analkanal. Sie erreichen Linsen- bis Pflaumen-größe, können einzeln oder auch zu mehreren perlschnurartig aneinandergereiht (gekammert) vorkommen.
Diagnostik Inspektion, Palpation, genaue Identifizierung der Lokalisation
Symptome Zunächst Druckgefühl, dann scharfer Schmerz, Sitz- und Gehbeschwerden, Ausstrahlung ins Bein möglich
Verlauf Ohne Behandlung 3 Wochen Schmerzen, evtl. Spontanperforation
Therapie Richtet sich nach den subjektiven Beschwerden des Patienten. Lokalanästhesie, Blutstillung, Hämorrhoidalsalbe, tägliche Wundkontrolle.
Bei stärkeren Schmerzen kann ein operatives Vorgehen sinnvoll sein wie Stichinzision, Thrombusexpression oder totale Exzision des gesamten Knotens.
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